Dienstag, 29. Juni 2010

Donnerstag, 10. Juni 2010

Mehr Schein als Sein?

Nun sitze ich hier mit der „Notfall-Zigarette“, eines Freundes und denke über Beziehungen nach. Wie schon so viele Frauen vor mir. Und Gott weiß wie viele noch nach mir darüber nachdenken werden. Was macht sie aus, die perfekte Beziehung? Und gibt es sie wirklich? Ist es möglich sein perfektes Gegenüber zu finden, das einen vervollständigt? Wann kommt man an und wann ist man da? Oder ist man schon da? Es gibt immer wieder Momente wo man alles in Frage stellt. Wo man zweifelt und sich selbst und seinen Partner verflucht und dann gibt es diese Wahnsinnsmomente die man am liebsten ausschneiden und in ein Album kleben möchte. Blick, Gefühle, eben alles was einem das Gefühl gibt ein Ganzes zu sein. Trotzdem bleibt man ein Individuum oder wird man ein „wir“ und man wird nur noch als Paar gesehen. Kathrin sagte mir heute, dass es sie manchmal ganz schön nervt, wenn man von ihr noch noch als „Katrin und Steffen“ redet. Man wird auf Partys zusammen eingeladen und macht das meiste zusammen. Wäre das nicht so, würde man sich aber auch nicht richtig fühlen oder doch? Und dann gibt es Beziehungen, die es schon so lange gibt, die schon so lange Bestand haben haben, dass es sich irgendwie vermischt hat. Sabine zum Beispiel. Sie ist mit ihrem Mann seit 16 Jahren zusammen. Das ist länger als die Hälfte ihres Lebens. Und sie machen es perfekt. Sie heiraten. Ich habe sie gefragt, was der Schlüssel ist, so lange erfolgreich zusammen zu sein. Sie hat gelacht und gesagt: „Es gibt keinen. Ich glaube es entscheidet sich in den ersten sieben Jahren. Da macht man alle Krisen und Streitereien durch und geht manchmal durch die Hölle. Aber dann – spielt es sich irgendwie ein.“ Ist es erstrebenswert, dass man ein eingespieltes Team wird? Bleibt da nicht vielleicht auch die Aufregung, die Romantik auf der Strecke und man vermisst manchmal die Hitze der Hölle? Vielleicht ist man aber auch entspannt und kann sich zurücklehnen. Wobei: Zurücklehnen ist so ein faules Wort. Es beinhaltet auch, dass man sich nicht mehr anstrengen muss. Das man einfach so vor sich hin lebt. Ich mag eigentlich diese Formulierung „an einer Beziehung arbeiten“ nicht. Arbeit hat auch sowas negatives an sich. Aber vielleicht ist einfach noch kein gutes Wort für ein Zwischending gefunden worden. Dann gibt es noch Mogelpackungen. Man kennt das. Man lernt ein Pärchen kennen, dass augenscheinlich so perfekt ist. Man spürt förmlich das Knistern, die Leidenschaft. Er nimmt ihre Hand in den richtigen Momenten und fragt sie, ob sie noch ein Glas Wein möchte. Man macht sich verrückt und zweifelt alles an, was man selber so hat. Man schaut rüber und sieht nichts als seine Schwächen. Man ärgert sich und denkt: Es ist alles andere als perfekt bei uns. Warum kann es nicht auch so laufen, wie bei denen. Und dann erfährt man nach zwei Wochen, dass sie ihn seit 2 Jahren betrügt und er ausgezogen ist. Dann ertappt man sich dabei, dass man fast erleichtert ist, dass man sich geirrt hat. Es gibt Beziehungen die nach außen so vollkommen sind und innen läuft alles schief. Heißt es nicht „in guten wie in schlechten Zeiten“? Wann merkt man, dass es „nur“ eine „schlechte“ Zeit ist und wann muss die wieder aufhören? Gibt es ein Maß für sowas? Leider nicht. Man kann nirgends messen, wie lange eine „schlechte Zeit“ laufen darf und wann die guten wieder anfangen müssen. Doch manchmal ist es das einzige was man noch hat: Sich einen Schein zu bewahren. Sich nicht eingestehen wollen, dass es vorbei ist.Es gibt noch eine schöne Formulierung: „Angekommen sein“. Tja. Was ist denn dann? Bin ich angekommen und kann mich getrost vor die Glotze hauen und rülpsen? Oder muss man sich trotzdem von diesem Punkt auf eine weitere Reise begeben, die genauso hügelig ist wie vorher?Wahrscheinlich ist das so. Ich hoffe es wenigstens. Denn erst wenn man tot ist, ist man angekommen und das dann wirklich. Aber viel erleben wird man dann auch nicht. Wer hört einem dann schon noch beim Rülpsen zu...

Montag, 7. Juni 2010

SAILOR-GIRL





Jumpsuit: New Yorker
Brille: Dior Glossy
Ballerinas: Chanel
Armbänder: LV + D&G

Sonntag, 6. Juni 2010

Ko(s)misches Dasein

Es gibt Momente im Leben, da scheint einem alles über den Kopf zu wachsen. Arbeit. Privatleben – das Leben an sich ist eine verdammt komische Einrichtung. Irgendwie kann man es sich nicht aussuchen und irgendwie tut es aber so als könnte man. Kann man? Haben wir alle unser Schicksal selber in der Hand und können wir unser Leben frei und nach unseren Wünschen formen und gestalten? Oder sind wir einem kosmischen Gesetz ausgesetzt, das sowieso schon den individuellen Masterplan für uns hat und wir nichts weiter tun können als es auszusitzen? Wenn letzteres wahr wäre, was ist das dann für ein Gefühl? Beklemmend oder befreiend? Beklemmend, weil man wie in einem Käfig hockt und nichts aber auch nichts aus eigener Kraft tun kann, um wieder hinauszukommen oder Befreiend, weil man es ja auch irgendwie sicher hat in dem Ding, weil man kein Stück selber machen muss, weil man es ja eh nicht kann.Beatrice hat grad ihre eigene Firma gegründet. Mit grade mal 26 Jahren. Gut fühlt es sich an sagt sie. Man ist so erwachsen plötzlich. Meistens...Manchmal, so sagt sie hat sich das Gefühl am liebsten wieder ihre Steckenpferde aus dem Schuppen zu holen und unbeschwert durch die Felder zu reiten. Sie will wieder klein sein. Und keine Eigenverantwortung übernehmen müssen. Damals war es so einfach! Da hat Mama alles gemacht. Hat für einen gesorgt und man brauchte niemals Angst vor etwas haben, denn Mamas sind schließlich unbesiegbar!Was, wenn man selber eine Mama wird? Was, wenn man merkt, dass man trotzdem keine Superfrau ist und die Schnuller beim Abkochen auf dem Herd vergisst? Was, wenn einem das Baby vom Wickeltisch fällt oder einfach nicht aufhören will zu weinen? Gibt es dann einen Ratgeber vom Universum? Dieses System ist so voller Fehler. Ist das nicht ätzend? Manchmal kommt es mir so vor, als leben wir alle nur so auf Probe. Als würde das eigentliche, wirkliche Leben erst noch kommen. Und dann sitzt man wieder in dem Käfig und wartet darauf. Es soll doch verdammt nochmal endlich anfangen! Schließlich hat man es sich doch schon bequem gemacht! Solls doch endlich mal losgehen, das eigentliche Leben. Aber irgendwie klappt es nicht. Man wartet und wartet. Und sitzt und sitzt. Und dann findet man sich plötzlich mit Mitte zwanzig auf einer Abifete wieder und wundert sich, dass man sich irgendwie fehl am Platze fühlt. Wieder nur Beobachter. Wieder was verpasst. Ich jedenfalls möchte nicht mit 75 merken, dass es einen Schlüssel gibt, um den Käfig aufzuschließen. Und mit 80 dann die Weisheit der Matrix: Es gibt gar keinen Käfig. Und es hat nie einen gegeben...

Geburtstagsfeier...




Etui-Kleid: H&M
Schuhe: H&M (VERLIEBT!!!)
Tasche: LV Pochette
Brille: Dior Glossy

Freitag, 4. Juni 2010

Ich brauche euren Rat!



Welche Jacke findet ihr spontan schöner? Ich kann mich echt nicht entscheiden....

Donnerstag, 3. Juni 2010

Neue Sachen!





Jacke: H&M (ich liebe sie!!!)
Shirt: New Yorker
Chino: C&A
Gürtel: Hermes
Armband: D&G
Schuhe: Deichmann

Dienstag, 1. Juni 2010

Abgespackel !!

Manchmal muss man auch mal crazy durch seine Wohnung tanzen....Manchmal auch öfter...
video

Let´s spend the night in jimmy choos



Habe derzeit mit einer kleinen "Schreibhemmung" zu kämpfen, die sicher bald wieder vergeht...

Kleid: Jimmy Choo for H&M
Overknee-Boots: Jimmy Choo for H&M
Pochette: LV
Brille: Ray Ban